Statkraft Markets gewinnt den 2. Platz beim Deutsch-Norwegischen Wirtschaftspreis 2012

01.06.2012 | News

Preisübergabe

Tron Engebrethsen,Leiter des Bereiches Energieerzeugung Statkraft; Tone Knudsen, Referentin für Umweltfragen Statkraft; Norbert Pestka,…

Das Unternehmen hat mit der Entwicklung eines zielgerichteten Turbinen- und Wehrmanagements die erste technische Lösung zum Schutz der Aale in Deutschland eingeführt und gewinnt mit diesem Projekt den zweiten Platz des Deutsch-Norwegischen Wirtschaftspreises 2012. Die Preisverleihung fand am 31. Mai im Rahmen des Sommerfestes der Deutsch-Norwegischen Handelskammer statt. In der Begründung der Jury heißt es:

„Statkrafts Projekt ist ein innovativer Ansatz im Umweltbereich. Durch die Entwicklung deutscher und norwegischer Forscher kann der klimafreundlichen Erzeugung von Elektrizität ein Nachteil, nämlich die Gefährdung der Fischbestände, genommen werden. Das wiederum steigert die Anreize, diese Art der Energieproduktion verstärkt einzusetzen. Lösungen mit einem solchen ökologischen Fokus sind vorbildlich und gehören heute ins Bild industrieller Entwicklungen. Der gelungene Einsatz in deutschen Flüssen zeigt das Potenzial des Systems für weitere Einsatzorte.“

RWE Dea gewann den ersten Platz, Yara International erreichte den dritten Platz. Die drei Finalisten wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt und haben mit ihren innovativen Konzepten die deutsch-norwegische Wirtschaft gefördert und zum Wissens- und Kulturaustausch zwischen beiden Ländern beigetragen. Die endgültige Platzierung wurde über eine öffentlich zugängliche Onlineabstimmung auf www.handelskammer.no entschieden. Ingesamt wurden 1.193 Stimmen abgegeben (RWE Dea: 596 Stimmen, Statkraft Markets: 376 Stimmen, Yara International: 221 Stimmen).

Bei der Preisverleihung waren der norwegische Botschafter in Deutschland, Sven Erik Svedman, und der deutsche Botschafter in Norwegen, Detlev Rünger, anwesend. Der Preis ist eine eigens für den Deutsch-Norwegischen Wirtschaftspreis entworfene Skulptur des in Berlin lebenden norwegischen Künstlers Knut Henrik Henriksen. Die Gewinner der letzten zwei Jahre sind Zenergy Power/SINTEF (2010) und Vetro Solar (2011).

Der Wirtschaftspreis wird von der Deutsch-Norwegischen Handelskammer als Auszeichnung für deutsche und norwegische Unternehmen verliehen, die innovative Ansätze zeigen, gute Ergebnisse vorweisen können und zur wirtschaftlichen Entwicklung in beiden Ländern oder bestimmten Regionen beigetragen haben. Insgesamt elf Unternehmen haben sich in diesem Jahr für den Preis beworben, der jährlich verliehen wird.