Windenergieprojekt Dudgeon beeindruckt mit riesigen Dimensionen

10.06.2014 | News

Grafik über Größenverhältnisse eines Windrads

Die Technik für den Offshore-Windpark Dudgeon steht. An dem von Statoil betriebenen Windenergieprojekt hält Statkraft 30 Prozent. Für diesen Windpark, der nordöstlich von Sheringham Shoal vor der englischen Ostküste liegt, wird Siemens 67 Offshore-Turbinen liefern. Jede Turbine (6 MW) besteht aus einem Turm, der Gondel und einem Rotor mit drei Flügeln. Der Rotordurchmesser beträgt ganze 154 Meter.

Für den Senior Vice President Offshore Wind Power bei Statkraft, Olav Hetland, ist mit der Entscheidung für die Turbinen ein Meilenstein erreicht worden: „Die technologische Entwicklung ist der Schlüssel zur Zukunft der Offshore-Windbranche“, so Hetland, „und der Einsatz von großen Turbinen wie beim Dudgeon-Projekt ist ein wichtiger Beitrag zur Kostensenkung
bei Offshore-Windprojekten. Der Vertragsabschluss sichert die Durchführung des Projekts bis zur Aufnahme des Vollbetriebs 2017.“
Der Turbinenvertrag umfasst die detaillierte Konstruktionsplanung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme. Mit der Konstruktionsplanung wurde im Januar begonnen. Diese bestimmt die Ausgestaltung, das Fundament und elektrische Infrastruktur. Die Durchführung des Projekts hängt von einem endgültigen Investitionsbeschluss im dritten Quartal 2014 ab.