Statkraft sechstgrößter - Stromerzeuger in Deutschland

11.02.2009 08:00 | Pressemitteilung

Essen, 11. Februar 2009 - Das Jahr 2008 war ein Meilenstein in Statkrafts Ent-wicklung. Durch den Anteilstausch mit E.ON hat das Unternehmen Kraftwerkskapazität in der Größenordnung von 2500 MW hinzugewonnen. „Wir sind jetzt der größte Produzent erneuerbarer Energie in Europa und wollen den weltweit wachsenden Bedarf an umweltfreundlicher Energie decken“, sagte Torsten Amelung, Geschäftsführer der Statkraft Markets GmbH in Düsseldorf, in der das kontinentaleuropäische Geschäft und die deutschen Kraftwerke gebündelt sind.

In Europa wird sich das Wachstum vorrangig auf den Ausbau von Wasserkraft und Windkraft sowie den Bau von neuen GuD-Kraftwerken konzentrieren. „Das Ziel ist unsere Erzeugungskapazität weltweit bis 2015 um mehr als 30 % zu steigern“, sagte Jürgen Tzschoppe, in der Statkraft Markets GmbH zuständig für Commercial Asset Management und den Neubau von GuD-Kraftwerken. Statkraft setzt dabei sowohl auf die alleinige Entwicklung von Kraftwerksstandorten als auch auf die Zusammenarbeit mit Partnern.

Die Integration der ehemaligen E.ON Kraftwerke in Deutschland verläuft weiterhin planmäßig. Mit einer Leistung von etwa 2200 MW ist Statkraft das sechstgrößte Erzeugungsunternehmen in Deutschland. Die hohen Abschreibungen durch die beträchtlichen Investitionen im Jahr 2008 konnte die Statkraft Markets GmbH durch die guten Gewinne im Trading & Origination Geschäft vollkommen ausgleichen. Einen Ausfall oder eine Neubewertung von Forderungen gegenüber Handelspartnern hat das Ergebnis nicht belastet. „Wir haben uns rechtzeitig für die Krise gut gewappnet.“ sagte Carsten Poppinga, CFO der Statkraft Markets GmbH.

Im Trading und Origination–Bereich stehen neue Produkte und die geographische Aus-weitung der Geschäftsaktivitäten im Vordergrund. So wurden die Aktivitäten im Jahr 2008 zunehmend auf Südosteuropa ausgedehnt. „Mittlerweile handelt Statkraft über mehr als 20 Ländergrenzen hinweg“ sagte Stefan-Jörg Göbel, als Geschäftsführer zuständig für Trading & Origination. Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäfts wird der globale Markt für CO2-Zertifikate sein, insbesondere wenn die USA wie beabsichtigt ein nationales Handelssystem für CO2-Zertifikate einführen sollten.

Dies ermöglicht auch neue Produktideen, von denen eine auf der E-World in Essen offiziell vorgestellt wurde: Mit PureEnergyPlus bietet Statkraft grünen Strom an, bei dem der Preisaufschlag in CERs investiert wird. CERs sind CO2-Zertifikate, die die UN nach
strengen Maßstäben für Neuinvestitionen von CO2-einsparenden Anlagen in Entwick-lungs- und Schwellenländern vergibt. „Dadurch kann der Endkunde vollkommen sicher sein, dass sein Mehraufwand in neue CO2-reduzierende Anlagen Technologien in-vestiert wird“, sagt Stef Peters, in der Geschäftsführung für diesen Bereich zuständig.

Über Statkraft:

Statkraft ist der europaweit größte Erzeuger erneuerbarer Energien. Der Konzern baut und betreibt Wasser-, Wind-, Gas- und Fernwärmekraftwerke und ist zudem ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen. Darüber hinaus ist Statkraft in der Entwicklung weiterer innovativer Energielösungen tätig, wie z. B. Solarenergie, Gezeiten- und Osmosekraftwerke. 2007 verzeichnete Statkraft eine Rohmarge in Höhe von 2,2 Milliarden Euro und einen Nachsteuergewinn von 827 Millionen Euro. Der Konzern beschäftigt etwa 3.000 Mitarbeiter in über 20 Ländern.