Statkraft baut Erzeugung erneuerbarer Energien in Norwegen aus

19.03.2010 08:00 | Pressemitteilung

Kraftwerke Eiriksdal und Høyanger

Das Kraftwerk K2 Høyanger wird durch das Kraftwerk Eiriksdal ersetzt.

(Oslo, 18. März 2010) Statkraft hat beschlossen, über 1 Milliarde NOK (etwa 125 Millionen Euro) in den Ausbau von Wasserkraftwerken zu investieren. In Westnorwegen werden die neuen Kraftwerke Eiriksdal und Makkoren ältere Anlagen ablösen, während das Kraftwerk Nedre Røssåga in Nordnorwegen modernisiert werden soll.

„Mit diesen Investitionen können wir mehr erneuerbare Energie erzeugen und die Liefersicherheit steigern. Außerdem ziehen sie eine beträchtliche lokale, regionale und nationale Wertschöpfung nach sich“, kommentiert Tron Engebrethsen, Senior Vice President bei Statkraft, die Entscheidung.

Die künftige Leistung der Kraftwerke Eiriksdal und Makkoren im Westen Norwegens soll ca. 330 GWh betragen. Außerdem umfasst das Projekt verschiedene Verbesserungen mit Blick auf die Umwelt im betreffenden Gebiet. Dazu gehören die Erhöhung des Wasserdurchflusses unterhalb der Kraftwerke und der Austausch alter Stromleitungen gegen Erdkabel. Die neuen Kraftwerke sollen unterirdisch errichtet werden. Dafür werden Entwicklungskosten in Höhe von 700 Millionen NOK (etwa 88 Millionen Euro) veranschlagt, wobei das Bauvorhaben ausgezeichnete Geschäftsmöglichkeiten für lokale und regionale Unternehmen bietet.

Die Sanierung von Nedre Røssåga in Nordnorwegen ist der erste Schritt einer grundlegenden Modernisierung des Kraftwerks Røssåga. Dabei werden zunächst drei der Blöcke saniert, woran sich die Modernisierung bzw. der Austausch der Hilfs- und Steuersysteme anschließen wird. Die dafür entstehenden Kosten werden schätzungsweise 400 Millionen NOK (etwa 50 Millionen Euro) betragen. Außerdem zieht Statkraft die Sanierung der übrigen drei Kraftwerksblöcke oder den Neubau eines parallelen Kraftwerks in Erwägung, der diese ersetzen soll.

Statkraft ist Eigentümer von insgesamt 149 Wasserkraftwerken in Norwegen, von denen das älteste aus den 1920er Jahren stammt. Die Mehrzahl ist seit den 1950/60er Jahren in Betrieb. Im Laufe der Jahre hat Statkraft umfangreiche Investitionen zum Erhalt der Anlagen getätigt und wendet jährlich ca. 1 Milliarde NOK (etwa 125 Millionen Euro) für Wartungszwecke auf. Darüber hinaus wird in großem Umfang in die Sanierung und den Ausbau der Werke investiert.

Statkraft ist der europaweit größte Produzent erneuerbarer Energie. Der Konzern baut und betreibt Wasser-, Wind-, Solar-, Gas- und Fernwärmekraftwerke und ist zudem ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen. Darüber hinaus ist Statkraft in der Entwicklung weiterer innovativer Energielösungen tätig, wie z. B. Gezeiten- und Osmosekraftwerke. 2009 verzeichnete Statkraft einen Umsatz von 2,9 Mrd. Euro. Der Konzern beschäftigt etwa 3.400 Mitarbeiter in über 20 Ländern.

Fotodownload:
Kraftwerk K2 in Høyanger (Ablösung durch Kraftwerk Eiriksdal):
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Kraftwerk Nedre Røssåga:
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