Statkraft fördert Lachspopulation in Weser und Aller

16.10.2014 10:02 | Pressemitteilung

Statkraft hat am Abend des 14. Oktobers in einem Feldversuch 20.000 Junglachse in die Weser eingesetzt. Ziel ist es, den Fischbestand in Weser und Aller dauerhaft aufzustocken.

20.000 Junglachse, sogenannte Smolts, lies Maik Thalmann, Leiter der Wasserkraft Deutschland von Statkraft, mit Unterstützung des Berufsfischers Kurt Janke in die Weser einsetzen. Die Tiere stammen aus einer unternehmenseigenen Lachsaufzuchtstation in Schweden und gehören zur Stammart der Weser.

Lachse und Meerforellen gehören zur natürlichen Population in Weser und Aller. Beide Fischarten waren Anfang des 20. Jahrhunderts beinahe ausgestorben und werden erst seit den neunziger Jahre wieder angesiedelt. Fänge der letzten Jahre in Langwedel und Dörverden zeigen, dass sich der Bestand dieser Fischarten langsam erholt.

Um die Lachs- und Meerforellenpopulation dauerhaft zu vergrößern, wird Statkraft in den nächsten drei Jahren in einem Langzeit-Feldversuch Smolts einsetzen. „Wir hoffen, dass die eingesetzten Smolts zurückkehren und die Population in den kommenden Jahren Schritt für Schritt wächst“, sagt Thalmann.

Maik Thalmann hegt die Hoffnung, dass sich die Angelvereine und Fischerei darauf verständigen können, die Fischschutzzonen vor und hinter den Statkraft-Kraftwerken um 300 Meter zu erweitern, damit sich die Populationen entsprechend aufbauen können. „In den Bereichen vor und hinter den Laufwasserkraftwerken befinden sich die Hauptansammlungs-Gebiete der Lachse und Meerforellen. Wenn wir eine Einigung erzielen können, die Schutzzonen zu vergrößern, stehen die Chancen für den Erhalt des Fischbestandes in Weser und Aller sehr gut“, erklärt Thalmann.

Bereits 2011 hat Statkraft ein Betriebsmanagement in den Laufwasserkraftwerken des Unternehmens eingeführt, dass die schadlose Abwanderung von Blankaalen ermöglicht. 2013 und 2014 hat Statkraft zudem über 250.000 Satz- und Glasaale in die Weser eingesetzt. „Die jetzige Maßnahme, die Lachsbestände in Weser und Aller wieder aufzustocken, ist eine logische Ergänzung in der Strategie des Unternehmens, die Populationen der migrierenden Fischarten zu erhöhen“, erklärt Thalmann.

Bildunterschrift Gruppenfoto:
V.l.n.r.: Kurt Janke, Berufsfischer; Daniel Axelsson, Leiter der Fischzucht bei Statkraft in Schweden; Nanna Svensson Inhaberin der Fischzucht Vänneåns und Maik Thalmann Leiter der Wasserkraft Deutschland bei Statkraft.