Die ersten 2.400 Megawatt des Dogger Bank Offshore-Windparks sind genehmigt

19.02.2015 17:09 | Pressemitteilung

David Flood und Olav Hetland

Am 17. Februar 2015 wurde das erste Teilprojekt des Offshore-Windparks Dogger Bank, in der Nordsee, genehmigt – und damit das größte erneuerbare Energien Projekt in Großbritannien.

Der Minister für Energie und Klimawandel,  Edward Davey, hat die Planungsantrag für die Entwicklung von Dogger Bank „Creyke Beck“ genehmigt. Der Antrag wurde bereits im August letzten Jahres durch das Forewind Konsortium bei der zuständigen Behörde eingereicht.

Die Genehmigung für dieses Projekt, das zu gleichen Teilen vier internationalen Energieunternehmen – RWE, SSE, Statkraft und Statoil – gehört,  ist das Resultat von mehr als vier Jahren umfangreicher Untersuchungen, Stakeholder-Rücksprachen und Planungen durch das Forewind Konsortium. Dies beinhaltete die – mit 60 Millionen Pfund, die für Gutachten ausgegeben wurden – umfangreichste Studie eines Offshore-Entwicklungsabschnitts, die jemals durchgeführt wurde.

Jon Brandsar, Executive Vice President, Statkraft betont: "Statkraft begrüßt die Genehmigung, die für Dogger Bank „Creyke Beck“ erteilt wurde. Das ist ein Meilenstein in der Entwicklung des weltweit größten Offshore-Windparks, der das Potential hat, einen signifikanten Beitrag zu Großbritanniens Vorhaben zu leisten, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Statkraft wird mit den Partnern des Forewind Konsortiums daran arbeiten, das Projekt weiter voranzubringen.“

Dogger Bank „Creyke Beck“, das eine installierten Leistung von 2.400 Megawatt umfasst, besteht aus zwei einzelnen Offshore-Windparks mit je 1.200 Megawatt installierter Leistung, die sich über ein Areal von rund 500 km2 erstrecken. Die Windparks werden 131 km vor der Küste Großbritanniens stehen und angeschlossen an das „Creyke Beck“ Umspannwerk in der Nähe von Cottingham, Yorkshire. Dogger Bank „Creyke Beck“ wird jährlich bis zu 8 TWh erneuerbare Energie liefern können. Das entspricht dem Verbrauch von rund 1,8 Millionen britischen Haushalten.