RWE Innogy und Statkraft vereinbaren Partnerschaft für den Offshore-Windpark Triton Knoll

13.02.2015 10:00 | Pressemitteilung

Landkarte mit Windparkeinzeichnung

Oslo/London/Swindon, 13. Februar 2015. RWE Innogy und Statkraft haben gestern einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung des Offshore-Windparks Triton Knoll vor der Ostküste Englands unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht vor, dass Statkraft 50 Prozent der Anteile an dem britischen Windparkprojekt übernimmt. Zu den finanziellen Einzelheiten des Vertrages haben die Partner Vertraulichkeit vereinbart.

Der Windpark soll über eine installierte Leistung von bis zu 900 Megawatt verfügen und nach seiner Fertigstellung rechnerisch den jährlichen Energiebedarf von bis zu 800.000 britischen Durchschnittshaushalten decken2.

RWE Innogy und Statkraft sind international führend im Bereich erneuerbarer Energien mit Beteiligungen an Offshore-Windkraftanlagen mit einer Kapazität von mehr als 6.500 MW.1
Mit der Erfahrung und Expertise beider Unternehmen geht durch diese Partnerschaft ein leistungsstarkes Team für die Entwicklung des Windparks Triton Knoll an den Start.

Jon Brandsar, Executive Vice President von Statkraft, erläutert: „Dies ist für Statkraft ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unserer Strategie im Bereich Offshore-Windkraft.
Leistungsfähige Partnerschaften zwischen erfahrenen Offshore-Windkraftanbietern sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Industrie.
Mit diesem Abschluss etablieren sich RWE und Statkraft als starke, langfristige und einander ergänzende Partner für die Offshore-Windenergie in Großbritannien.“

Die Transaktion soll voraussichtlich im Jahr 2017 mit dem sog. Financial Close abgeschlossen und auf dieser Basis die finale Investitionsentscheidung getroffen werden. Im gleichen Jahr soll mit dem Bau des Windparks vor der Küste von Lincolnshire begonnen werden. Insgesamt könnten durch den Bau und den Betrieb des Windparks rund 1.900 Arbeitsplätze entstehen. Die Höhe der voraussichtlichen Gesamtinvestition liegt bei ungefähr 3 - 4 Mrd. Britische Pfund (das entspricht rund 4 - 5,4 Mrd. Euro).

Hans Bünting, CEO der RWE Innogy GmbH, erklärt: „Partnerschaften, wie diese sind ein wichtiges Ziel im Rahmen unserer Offshore-Strategie. Die heutige Vereinbarung mit Statkraft zeigt einmal mehr die Attraktivität unserer Offshore-Projekte, welche die Basis für das langfristige Engagement von RWE im Offshore-Markt sind. Statkraft ist ein erfahrener und zuverlässiger Partner und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Die Entwicklungs- und Bauphase wird von einem gemeinsamen Projektteam von RWE und Statkraft durchgeführt, das auf die Kompetenzen beider Unternehmen zurückgreift. Die Leitung des Teams übernimmt Statkraft.

Das Projekt Triton Knoll erhielt im Juli 2013 vom britischen Ministerium für Energie und Klimawandel eine Erschließungsgenehmigung (Development Consent Order, DCO) für das Entwicklungsarial auf See. Bei diesem Gebiet handelt es sich um einen idealen Standort mit geringen Wassertiefen, guten Boden- und hervorragenden Windverhältnissen. Gegenwärtig wird ein Antrag auf eine Development Consent Order für das elektrische Parkdesign vorbereitet, die im Frühjahr diesen Jahres beim der Planungsbehörde eingereicht werden soll.

Weitere Informationen über den Offshore-Windpark Triton Knoll finden Sie unter www.rweinnogy.com/tritonknoll (Die Informationen sind nur in englischer Sprache verfügbar.)

Für Rückfragen:

Barbara Woydtke, Head of Communications, RWE Innogy
T  +49 (0)201-12-14074
M  +49 (0)173-2904651

Sarah Knauber, Presse, RWE Innogy
T  +49 (0)201-12-14861
M  +49 (0)162-2544489

Anne Joeken, Communications, Germany, Statkraft
M +49 (0)163 9611 404

Torbjørn Steen, Vice President Communications, Wind Power, Statkraft
M  +47 911 66 888

Fußnoten

  1. Die Zahl umfasst Bau, Betrieb und Entwicklung von Anlagen (pro rata view).
  2. Die durch den Vorschlag prognostizierte Energie wird anhand langfristiger Windgeschwindigkeiten gewonnen, berechnet durch meteorologische Modelle, die mit historischen Wetterdaten von Satelliten-, boden- und luftgestützten Messsystemen gefüttert wurden. Die durch die Energiegewinnung prognostizierten und daraus abgeleiteten Zahlen für Haushaltsenergieversorgung oder Emissionseinsparungen können sich bei Erhebung weiterer Daten ändern. Der Haushalts-Energieversorgungswert basiert auf einem Jahresstromverbrauch von 4500 kWh. Diese Zahl wird durch kürzlich erhobene inländische Stromverbrauchsdaten gestützt, die dem Digest of UK Energy Statistics sowie Haushaltsschätzungen und Projektionen der UK Statistics Authority entnommen sind.

Hinweise für die Redaktion

Triton Knoll Offshore Wind Farm Limited hat eine EU TEN-E Finanzierung erhalten. Die Mittel, die von RWE Innogy UK in gleicher Höhe aufgestockt werden sollen, dienen zur Unterstützung mehrerer Vermessungen, technischer Berichte und Umweltfolgenabschätzungen für das Elektrosystem von Triton Knoll. Es wurde ein Betrag von €1.159.559 gewährt und derzeit läuft das Verfahren zur Nachforderung dieser Finanzierung.

Über RWE Innogy
RWE Innogy bündelt die Kompetenzen und Kraftwerke des RWE Konzerns im Bereich erneuerbare Energien und betreibt gegenwärtig 3,1 GW regenerative Kapazitäten. RWE Innogy hat sich vollständig dem Wachstum erneuerbarer Energie in ganz Europa verpflichtet, Großbritannien spielt dabei eine wesentliche Rolle.
RWE Innogy UK ist die britische Tochtergesellschaft von RWE Innogy und einer der führenden Entwickler und Betreiber im Bereich der erneuerbaren Energien. Wir engagieren uns für die Entwicklung und den Betrieb von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien zur nachhaltigen Stromerzeugung. Wir betreiben 22 Wasserkraftwerke, 32 Onshore-Windparks und zwei Offshore-Windparks, darunter North Hoyle, den ersten großen Offshore-Windpark Großbritanniens.
RWE Innogy UK ist eine Schwestergesellschaft von RWE npower, einem führenden britischen Energieversorger mit rund 5,4 Millionen Kunden.
Weitere Informationen über RWE Innogy finden Sie auf www.rweinnogy.com.

Über Statkraft
Statkraft ist international ein führendes Wasserkraftunternehmen und Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien. Der Konzern erzeugt Strom aus Wasserkraft, Windkraft und Gaskraft sowie Fernwärme und ist weltweit in den Energiemärkten tätig. Statkraft hat 3700 Mitarbeiter in über 20 Ländern.
Seit 2006 hat Statkraft £1,4 Mrd. in die britische Infrastruktur für erneuerbare Energien investiert und Stromabnahmevereinbarungen (PPAs) über 2,5 GW erneuerbare Energien vereinbart. Die Anlagen von Statkraft zur regenerativen Energieerzeugung haben eine Kapazität von 900 MW und das Unternehmen ist Mehrheitsaktionär und Betreiber von drei Onshore-Windparks und ein bedeutender Anteilseigner an zwei Offshore-Windparks, ferner Eigentümer und Betreiber des größten Wasserkraftwerks von England und Wales.
Statkraft nahm seine Tätigkeit im Offshore-Windkraftsektor im Jahr 2009 auf und hat sich seither für die Umsetzung seiner Strategie eingesetzt, führendes Entwicklungsunternehmen in allen Phasen des Projektlebenszyklus zu werden.  Im Jahr 2014 übernahm Statkraft die Verantwortung für Betrieb und Instandhaltung des 317 MW Offshore-Windparks Sheringham Shoal.   Im Juli 2014 traf Statkraft in Zusammenarbeit mit Statoil (als Betreiber) und Masdar eine Investitionsentscheidung über den 402 MW Offshore-Windpark Dudgeon im Gebiet Greater Wash.
Statkraft und RWE sind Mitglieder des Konsortiums Forewind, das sich um Genehmigungen für die Offshore-Windkraftzone Dogger Bank in der Nordsee bemüht. Forewind rechnet mit der Erteilung der Genehmigung für die ersten beiden Projekte mit bis zu 2.400 MW im Februar, weitere 2.400 MW sollen im August folgen.
Nähere Informationen über Statkraft finden Sie auf www.statkraft.com.