Statkraft wird Mehrheitseigner am brasilianischen Unternehmen Desenvix

17.02.2015 11:15 | Pressemitteilung

Wasserkraftwerk in Brasilien

Statkraft hat sich mit Jackson Empreendimentos S.A. geeinigt, alle Anteile zu übernehmen die Jackson über ein Tochterunternehmen an dem brasilianischen Stromunternehmen Desenvix Energias Renováveis S.A. hält.

Statkraft wird damit durch seine brasilianische Tochterfirma Mehrheitseigner an Desenvix. Desenvix besitzt, betreibt und ist verantwortlich für die Wartung und Instandhaltung von Wasser- und Windkraftanlagen in Brasilien.

Jackson hat eingewilligt, seine verbleibenden Anteile an Desenvix (36,85 %) zu verkaufen. Statkraft besitzt bereits 44,45 % der Anteile. Die Vereinbarung zwischen Statkraft und Jackson gilt unter Vorbehalt der notwendigen Zustimmung des dritten Eigentümers, des brasilianischen Pensionsfonds FUNCEF (18,7 %), sowie bestimmter Kreditgeber, der nationalen Energiebehörde (ANEEL) und der brasilianischen Wettbewerbsbehörde (CADE). Die Parteien erwarten, die finale Vereinbarung zur Transaktion innerhalb der nächsten Wochen abzuschließen und den Verkauf innerhalb des zweiten Quartals 2015 durchzuführen.

Wenn die Transaktion abgeschlossen ist, wird das Desenvix-Portfolio Anteile an zehn Wasserkraftwerken umfassen, einen Windpark, ein Projektportfolio von vorwiegend kleinen Wasserkraftwerken sowie Minderheitsanteile an zwei Übertragungsnetzen.

Desenvix wird auch weiterhin Eigentümer des Tochterunternehmens ENEX sein. ENEX betreibt die Kraftwerke und ist für deren Wartung und Instandhaltung verantwortlich.

„Seit der ursprünglichen Investition im Jahr 2012 hat Statkraft angestrebt, die Anteile an Desenvix zu erhöhen. Die Kombination von Desenvix’s Erfahrung im brasilianischen Markt und Statkraft’s Kernkompetenz in der Stromerzeugung und dem Handel ist eine starke Plattform für weiteres Wachstum in Brasilien“, sagt CEO Christian Rynning-Tønnesen.

Brasilien verfügt über einen großen, wachsenden Strommarkt, auf dem die Nachfrage nach erneuerbarer Energie steigt und die Möglichkeiten für neue Projekte attraktiv sind.