Statkraft

Position zu Kapazitätsmärkten

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In dieser Hinsicht vertritt Statkraft die folgende Auffassung:

  • In Deutschland besteht derzeit keine Notwendigkeit, auf dem Energiegroßhandelsmarkt zu intervenieren und Kapazitätsmärkte einzuführen oder Investitionen mit direkten Subventionen anzuregen. Reine Energiemärkte haben in Europa sehr gut funktioniert und ausreichende Investitionen in neue Kraftwerke ausgelöst.

  • Statkraft erkennt an, dass die plötzliche Stilllegung der Kernkraftkapazität im Umfang von 5.000 MW den großräumigen Lastfluss zeitweise gravierend verschiebt. Die Aufrechterhaltung eines sicheren Systems kann für die ÜNB (Übertragungsnetzbetreiber) akute Probleme aufwerfen. Diese Probleme müssen dauerhaft im Bereich der Übertragungsnetze gelöst werden.

  • Die Überwachung der Zuverlässigkeit der Versorgung (insbesondere die Kontrolle, ob der Markt ausreichende Mengen liefert und liefern kann) ist wichtig und muss auf europäischer Ebene erfolgen. Die Diskussion über die Notwendigkeit und ggf. die Form der Kapazitätsmärkte muss ebenfalls auf europäischer Ebene geführt werden.

  • Der Effizienz des Systems muss Priorität eingeräumt werden. Marktmechanismen sind am besten geeignet, die effizientesten Technologien für die Erzeugung zu ermitteln und auch in einem wechselnden Umfeld ein Gleichgewicht herzustellen. Dem Energiesparen sollte generell mehr Beachtung geschenkt werden.

  • Die reinen Energiemärkte sind heute am besten geeignet, die richtigen Preissignale sowohl für den optimalen Kraftwerkseinsatz als auch für Investitionen in die richtige Mischung von Technologien, einschließlich der Nachfrageflexibilität, zu setzen.

Die vollständige Fassung des Positionspapiers auf Deutsch und Englisch finden Sie untenstehend.