Statkraft

Statkraft globalisiert seinen Zertifikatehandel

Mit Offices in bis zu sechs internationalen Märkten wird eine neu geschaffene CO2-Experteneinheit ab 2010 den Emissionshandel des Unternehmens vorantreiben. „Präzise Kenntnisse der weltweiten Marktbewegungen im Carbon-Geschäft werden immer erfolgsentscheidender“, so Torsten Amelung, Geschäftsführer der Statkraft Markets GmbH „Unser Ziel ist es, eine führende Rolle im globalen CO2-Handel einzunehmen. Dafür haben wir nun die Voraussetzungen geschaffen.“

Im Erzeugungsgeschäft steht neben weiterem Wachstum die Effizienzsteigerung der bestehenden Flotte im Vordergrund. Bei der Gasversorgung der Kraftwerke  (Gas to Power) wird Statkraft auch 2010 den Anteil der über Handelspunkte erworbenen Gasmengen weiter erhöhen und den internationalen Gastransport zum Zwecke der Portfoliooptimierung verstärken. „Die Welt ist weder schwarz noch weiß.“, so Jürgen Tzschoppe, Geschäftsführer der Statkraft Markets GmbH. „Unser zukünftiges Portfolio wird sich auf einen Mix von kurz- und langfristigen Bezugsmengen abstützen, aber wir bewirtschaften ein internationales Portfolio und legen Wert darauf, die Gasmengen kurzfristig zu den jeweils in Betrieb befindlichen Kraftwerken oder Kunden disponieren zu können. Hier sind wir einen erheblichen Schritt vorangekommen.“ Strukturierte Beschaffung und Tolling-Konzepte stehen auch für Kunden zur Verfügung.

Statkraft wird nach Abschluss der derzeitig stattfindenden Testphase die Erzeugungsdaten seiner deutschen Kraftwerke auf EEX Transparency veröffentlichen, der Transparenzplattform der European Energy Exchange. Mit Unterzeichnung des Vertrages Anfang des Jahres hat das Unternehmen seinen Einsatz für mehr  Transparenz auf dem Großhandelsmarkt bekräftigt. Statkraft ist das fünfte Energieunternehmen in Deutschland, das mit seiner Teilnahme der freiwilligen Selbstverpflichtungen der Energiebranche nachkommt.

Die Investitionstätigkeit des Unternehmens hat sich 2009 europaweit auf hohem Niveau fortgesetzt. In Deutschland haben die Vorbereitungen der Planfeststellungsverfahren für einen Neubau zweier Gaskraftwerke an den Standorten in Knapsack und Emden mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 600 Millionen Euro begonnen. Als Teil des Konsortiums Forewind ist Statkraft  zudem am Aufbau des Offshore-Windparks „Dogger-Bank“ vor der Küste Großbritanniens beteiligt. Die Anlage mit einer

Zielkapazität von 9 GW soll rund 10 Prozent des britischen Energiebedarfs decken können. In der Türkei wird das Unternehmen voraussichtlich im April die erste von vier Wasserkraftanlagen mit einer Gesamterzeugungskapazität von 550 MW in Betrieb nehmen. Erstmalig investiert Statkraft auch in Sonnenenergie und errichtet in der italienischen Provinz Latina einen Solarpark mit einer geplanten jährlichen Stromerzeugung von 4,5 Millionen KWh.

Über Statkraft:

Statkraft ist der europaweit größte Produzent  erneuerbarer Energie. Der Konzern baut und betreibt Wasser-, Wind-, Gas- und Fernwärmekraftwerke und ist zudem ein bedeutender Akteur an den europäischen Energiehandelsbörsen. Darüber hinaus ist Statkraft in der Entwicklung weiterer innovativer Energielösungen tätig, wie z. B. Solarenergie, Gezeiten- und Osmosekraftwerke. 2008 verzeichnete Statkraft einen Umsatz in Höhe von 3,1 Milliarden Euro. Der Konzern beschäftigt etwa  3 200 Mitarbeiter in über 20 Ländern.

Pressekontakt: 
• Statkraft Markets GmbH, Head of Communications , Anne Joeken, +49 (0) 163 961 1404
• Statkraft AS, Head of international information, Torbjørn Steen, +47 911 66 888