Das Gebiet Dogger Bank befindet sich zwischen 125 und 195 km vor der Ostküste der Grafschaft Yorkshire. Es erstreckt sich über ca. 8.660 km2, und seine Außengrenze verläuft entlang der von der britischen Seewarte (Hydrographic Office) definierten Grenze des Festlandssockels Großbritanniens. Die Wassertiefe liegt zwischen 18 und 63 Metern.
Als Genehmigungsinhaber wird Forewind nun die für das Zustimmungsverfahren erforderlichen umfangreichen Vermessungs-, Auswertungs- und Planungsarbeiten aufnehmen. Das Gebiet Dogger Bank ist sehr groß, weshalb eine mögliche Errichtung schrittweise in Einzelprojekten erfolgen muss. Dabei besteht die Aufgabe des Konsortiums darin, alle notwendigen Zustimmungen – bis hin zu Investitionsentscheidungen – für den Bau und die Entwicklung von Dogger Bank mit voraussichtlichem Start im Jahr 2014 zu sichern.
Forewind hat mit der Crown Estate die Installation einer Zielkapazität von 9 GW vereinbart, wobei das betreffende Gebiet potenziell 13 GW liefern kann, was ca. 10 Prozent des Gesamtstrombedarfs Großbritanniens entspricht.
Das Konsortium kombiniert internationale Erfahrungen in der Umsetzung von Offshore-Projekten und der Erzeugung erneuerbarer Energien mit dem Know-how britischer Versorgungsunternehmen und Erfahrungen im Windkraftsektor.
Frank-Are Steinbakk, General Manager von Forewind, kommentiert die Entscheidung wie folgt: „Die Konsortialpartner freuen sich sehr über die Bekanntgabe, dass Forewind den Zuschlag für Dogger Bank erhalten hat. Dabei handelt es sich um ein interessantes Projekt, das für die Ambitionen aller Partner im Bereich Offshore-Windkraft große Bedeutung hat. Es gilt, eine Vielzahl technischer und logistischer Herausforderungen zu meistern, sodass Forewind die Erfahrungen jedes einzelnen Partners voll ausnutzen und darüber hinaus innovative Zulieferer und Unternehmen finden muss, die uns dabei unterstützen, alle anstehenden Aufgaben in Angriff nehmen zu können und die notwendigen Zustimmungen zu erlangen.“

Margareth Øvrum, Statoil und Bård Mikkelsen, Statkraft
Bård Mikkelsen, CEO und Präsident von Statkraft, unterstreicht: „Das Engagement in Sachen Offshore-Windkraft fügt sich nahtlos in die Statkraft-Strategie ein, der Welt sauberere Energie zu liefern. Ein beträchtlicher Anteil am Wachstum im Sektor der erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren voraussichtlich aus der Windkraft stammen. In Dogger Bank können wir auf die Erfahrungen aus unseren Onshore-Windparks zurückgreifen. Außerdem erarbeiten wir uns so neue Kompetenzen in der Entwicklung von Offshore-Windkraftanlagen.“
Der britische Minister für Energie und Klimawandel, Ed Miliband, erklärt: „Die Windenergieressourcen unserer Insel gehören zu den besten Europas, und die heutige Meldung zeigt, dass wir die richtigen Bedingungen für die Energiebranche schaffen, in deren Nutzung zu investieren. Das ist eines der bisher stärksten Signale dafür, dass sich Großbritannien unwiderruflich einer kohlenstoffarmen, energiesicheren, erfolgreichen Zukunft verschrieben hat.“
Statoil und Statkraft sind beide am Bau des Offshore-Windparks in Sheringham Shoal in Großbritannien beteiligt, der eine Kapazität von 315 MW hat.
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