Windkraft

Windkraft ist eine erneuerbare und emissionsfreie Energiequelle. Die EU hat sich ehrgeizige Ziele für die Verringerung der Kohlendioxidemissionen gesetzt. Ein wesentlicher Teil davon wird über den Ausbau der Windenergie erreicht werden.

Seit vielen tausend Jahren haben sich die Menschen die Energie des Windes zunutze gemacht. Bereits drei Jahrhunderte v. Chr. wurde Windkraft für die allerersten Segelboote und Lüftungsanlagen genutzt. Im 19. Jahrhundert wurden entlang der ganzen norwegischen Küste Windmühlen zum Mahlen von Getreide gebaut. Die weltweite Ölkrise Anfang der 1970er Jahre beschleunigte die Entwicklung von modernen Windrädern zur Erzeugung elektrischer Energie. Windenergie ist eine der umweltfreundlichsten Energieformen, die es zur Produktion von Strom in großen Mengen gibt.

Das Windenergieprogramm von Statkraft

1997 beschloss Statkraft, die Entwicklung von Windenergieprojekten verstärkt voranzutreiben. Der erste Windpark des Konzerns, und gleichzeitig der erste Windpark in Norwegen überhaupt, wurde 2002 vom norwegischen König Harald feierlich eröffnet. Darüber hinaus betreibt Statkraft sechs Windpark in Schweden und vier Windparks in Großbritannien sowie vier Windparks in Brasilien.

Die Zukunft gehört der Windenergie

Deutschland, Großbritannien und Italien gehören zu den Ländern in Europa, die den Ausbau der Windenergie am stärksten vorantreiben. In Norwegen, Schweden und Großbritannien gibt es weiterhin ein großes Potenzial für den Ausbau an Land. Großbritannien verfügt zudem über flache Meeresgebiete, die sich sehr gut für den Ausbau von im Meeresboden verankerten Windkraftanlagen eignen. Seitens der britischen Behörden strebt man an, in den kommenden Jahren die Energieerzeugung durch Offshore-Windparks weiter auszubauen. Statkraft beantragt Genehmigungen für den Bau von Windparks an Land und auf See.

Langfristig werden immer mehr Anlagen auf See gebaut werden, wo die Windverhältnisse gut sind und es ausreichend Platz für größere Windparks gibt. Der Ausbau wird zunächst in den flachen Gebieten der Nordsee erfolgen, wo die Turbinentürme im Meeresboden verankert werden können.