Vigdøla

Vigdøla Wasserfall

Im April 2011 hat Statkraft eine Lizenz zum Bau des Kraftwerks Vigdøla in der Gemeinde Luster in Norwegen beantragt. Das Kraftwerk wird am Fluss Vigdøla, einem Nebenarm des Flusses Jostedøla, im Osten von Jostedalen, liegen und eine Bruttofallhöhe von ca. 600 Metern nutzen.

Das Kraftwerk Vigdøla ist ein kleines Wasserkraftprojekt im Osten von Jostedalen. Es wird ca. 1.200 Meter im inneren des Berges gebaut, nahe des bereits bestehenden Kraftwerks Jostedal. Das Kraftwerk Jostedal liegt in Myklemyr ca. 15 Kilometer vom Stadtkern Gaupne entfernt.

Das neue Kraftwerk wird ein Gefälle von 600 Metern ab dem Einlauf in Skitnamyri nutzen. Geplant ist, einen neuen Tunnel und einen neuen Druckschacht vom Einlauf in Skitnamyri hinunter zum neuen Kraftwerk zu bauen. Genau neben dem bereits existierenden Kraftwerk Jostedal wird die Kraftwerkshalle für das neue Kraftwerk entstehen.

Diese Lösung macht es möglich, die bereits bestehende Infrastruktur zu nutzen: den Druckstollen des Kraftwerks Jostedal, den Abflusskanal zum Gaupne Fjord und die Stromleitungen, die vom Kraftwerk Jostedal ins Netz gehen. Das beim Tunnelausbau ausgehobene Material soll nahe der bestehenden Gesteinsdeponie östlich von Jostedøla gelagert werden. Das Reduziert den Eingriff in die Natur so weit wie möglich.

Umwelt im Fokus Statkraft hat sich entschlossen das Kraftwerk Vigdøla zu bauen, da das Projekt umweltfreundlich und mit einem vertretbaren Aufwand realisiert werden kann. Jostedalen und Vigdalen sind durch eine große und einzigartige Natur geprägt. Diese berücksichtigt Statkraft im größt möglichen Maß bei den Planungen zur Staße für die Baustelle und den Einlauf, bei der Beseitigung von Gestein aus Arbeiten Untertage und bei allen anderen technischen Eingriffen. Das Bauprojekt umfasst auch einen Plan zum Mindestwasserdurchfluss, sodass die natürliche Umwelt auf beste Art und Weise bewahrt werden kann.