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Die Zukunft der Energiewende

04 May, 2021

Wie entwickelt sich die Energiewende bis 2050? Kann sie dazu beitragen, die Erderwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten? Wir betrachten vier große Trends, die das möglich machen – und eine Hürde, die das Erreichen des Ziels verhindern kann.

Wir leben in aufregenden Zeiten: 2019 war das erste Jahr seit Jahrzehnten, in dem die Energienachfrage stieg, während die fossile Stromerzeugung sank – und das erste Jahr, in dem Nuklearenergie und erneuerbare Energien weltweit zusammen so viel Strom erzeugten wie Kohlekraftwerke. Die Corona-Pandemie hat ebenfalls einen Einfluss, obwohl sie die erneuerbaren Energien am wenigsten getroffen hat: 2020 erfuhren diese als einzige Energiequellen trotz der Pandemie ein Wachstum – wenn auch weniger stark als vor dem Ausbruch des Virus angenommen.

Doch wie geht es weiter? Wird die Energiewende stetig weiterschreiten und zügig ihr Ziel erreichen – oder ins Stocken und Straucheln geraten? Die Beantwortung dieser Frage ist Gegenstand vieler Berichte, Artikel und wissenschaftlicher Arbeiten.

Auch Statkraft veröffentlicht jedes Jahr das „Low Emissions Scenario“, um diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Im aktuellen Bericht stehen unter anderem die Einflussfaktoren auf die Energiewende im Blickpunkt, und wie die globale Erwärmung unter dem Wert von plus 2 Grad Celsius gehalten werden kann. Mithilfe des Low Emissions Scenarios haben wir die vier wichtigsten Trends für die Zukunft der Energiewende identifiziert – und einen Stopper mit dem größten negativen Einfluss auf die Entwicklung.

Die vier Megatrends in der Energiewende

Wir haben gute und schlechte Nachrichten: Vier Trends werden die Energiewende sicher vorantragen, das zeigt unser Low Emissions Report:

  • Der Ausbau erneuerbarer Energien und die Reduktion der Nutzung fossiler Brennstoffe
  • Elektrifizierung in Kombination mit Sektorkopplung für ein flexibles Energiesystem
  • Der Ausbau emissionsfreiem Wasserstoff und Ammoniak als Alternativen für Elektrifizierung
  • Effizienzsteigerung und die Senkung des Energiebedarfs

Leider, und das ist die schlechte Nachricht, gibt es trotz dieser Treiber einen Faktor, der dem Ausbau noch Sand ins Getriebe streuen kann: Politische Entscheidungen. Verbindliche Klimaschutzziele und regulatorische Rahmenbedingungen sind für eine erfolgreiche Energiewende unverzichtbar. Zögerliche klimapolitische Entscheidungen können zu unüberlegten oder stockenden Investitionen und einer kostspieligeren Energiewende führen. Wer investiert schon in eine ungewisse Zukunft?

Diese Trends identifizieren übrigens nicht nur wir von Statkraft: Unter anderen der Bericht „Klimaneutrales Deutschland“ der Initiative Agora Energiewende beschreibt die Trends und Stopper ganz ähnlich.

Eine verschleppte Umsetzung der Klimaschutzziele würde Europa sehr teuer zu stehen kommen. Der zügige Ausbau und die Förderung von erneuerbaren Energien sind unabdingbar, wenn bis 2050 die Erderwärmung unter 2 Grad Celsius gehalten werden soll. So stark die vier Trends der Energiewende sind: Ohne Unterstützung der Politik können sie ihre Wirkung nicht optimal entfalten.

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