Fernwärme

Fernwärme ist ein separates Energiesystem zur Versorgung von Städten und dicht besiedelten Gebieten.

Grundlage der Fernwärme ist die Erwärmung von Wasser. Eine Fernwärmeanlage kann mit einer Zentralheizungsanlage verglichen werden, die eine oder mehrere Gebäude mit warmem Wasser versorgt.

Das warme Wasser strömt in unterirdischen, isolierten Stahlrohren zwischen dieser Heizanlage und den Gebäuden des Kunden. Die Rohre werden – oftmals zusammen mit anderer Infrastruktur wie Telefon- und Stromleitungen – in Gräben verlegt und haben einen durchschnittlichen Wärmeverlust von nur fünf bis zehn Prozent. Die Kunden nutzen das warme Wasser zum Heizen und zur Erhitzung von Brauchwasser.

Für die Erzeugung von Fernwärme werden viele unterschiedliche Energiequellen genutzt, darunter Abfall, Biobrennstoffe, Wärmepumpen, Gase von Mülldeponien, Erdgas, Propan- oder Butangas, Elektrizität und Heizöl. In einem Fernwärmesystem können mehrere Energieformen gleichzeitig zum Einsatz kommen. Dies führt zu einer stabilen und flexiblen Wärmeversorgung der Kunden.

Mehr Informationen stehen hier zur Verfügung: www.statkraftvarme.no (auf Norwegisch)