Statkraft reduziert sein Offshore-Windportfolio in Großbritannien

29.09.2016 | News

Offhsore Windfarm

Statkraft plant die Veräußerung seiner Anteile an den Windparks Sheringham Shoal, Dudgeon und Dogger Bank. Den Betrieb von Sheringham Shoal wird Statoil übernehmen.

Die überarbeitete Strategie ist eine Folge der Entscheidung im Dezember 2015, dass Statkraft keine neuen Investitionen in Offshore-Wind tätigen wird. Statkraft prüft nun eine Veräußerung seiner Anteile am Sheringham Shoal Offshore-Windpark sowie den Dudgeon und Dogger Bank Windparkprojekten. Die Vorbereitungen werden in enger Zusammenarbeit mit den bestehenden Kooperationspartnern durchgeführt.

Für eine mögliche Veräußerung sämtlicher Anteile an Sheringham Shoal muss Statkraft seine Betreiberfunktion übertragen. Statkraft und Statoil haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass diese Funktion an Statoil übertragen wird. Beide Parteien vereinbarten als Ziel für die Übergabe den Januar 2017 und werden nun beginnen, eine formelle geschäftliche Vereinbarung mit allen Projektpartnern voranzutreiben. Der Windpark ist ein gemeinsames Projekt von Statkraft, Statoil und Scira Offshore Energy Limited, ein Joint-Venture Unternehmen der UK Green Investment Bank.

Steinar Bysveen, Executive Vice President bei Statkraft, erklärt: „Wegen der baldigen Betriebsübernahme des benachbarten 402 MW Dudgeon Windprojekts durch Statoil und Statkrafts Plänen seine Investitionen zurückzuziehen, macht es Sinn, auch den Betrieb von Sheringham Shoal an Statoil zu übertragen.“

„Statkraft hat eine wichtige Rolle dabei gespielt, Sheringham Shoal als einen der leistungsstärksten Offshore-Windparks in Großbritannien zu etablieren und wir haben starke Beziehungen vor Ort. Wir sind zuversichtlich, dass diese in Zukunft unter Statoils Führung weiter fortgeführt werden.“, erklärt Bysveen.

Die Absichtserklärung zwischen Statkraft und Statoil enthält darüber hinaus eine Vereinbarung, dass Statkraft beabsichtigt, seinen Anteil am Dogger Bank Projekt an Statoil zu verkaufen. Dieses Ziel wird in Verhandlungen mit Innogy und SSE weiter vorangebracht, die jeweils einen Anteil von 25% am Dogger Bank Konsortium halten.

Steinar Bysveen fügt hinzu: „Wir bewerten derzeit alle unsere bestehenden Offshore-Windanlagen neu, mit Ausnahme von Triton Knoll. Gemeinsam mit Innogy wollen wir das Projekt bis zur Investitionsentscheidung weiterentwickeln, bevor neue Eigentümer einbezogen werden. Wir begrüßen die jüngste Entscheidung des Staatssekretärs, Triton Knoll ans Onshore-Netz anschließen zu dürfen und gemeinsam mit unserem Partner Innogy liegt unser Fokus nun darauf, dass das Projekt als eines der wettbewerbsfähigsten Offshore-Windprojekte in die nächste CfD-Ausschreibung geht.“