Neue Festzeltgarnituren und Hohlstrahlrohre verbessern Einsatzbereitschaft und Sicherheit
Die Mitglieder der Feuerwehr Erzhausen freuen sich über die Anschaffung neuer Festzeltgarnituren sowie zweier moderner Hohlstrahlrohre. Die neuen Anschaffungen können Andreas Wobst, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Einbeck, und Karsten Dielzer, Repräsentant der Volksbank eG gemeinsam mit Jan Schillig, Standortleiter des Unternehmens Statkraft, das in Erzhausen ein Pumpspeicherkraftwerk betreibt, bei der Spendenübergabe vor Ort begutachten. Beide Unternehmen sind an der Finanzierung der Anschaffung maßgeblich beteiligt. Die Volksbank eG in Einbeck hat diese Anschaffungen mit einer Zuwendung aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens über 700 Euro unterstützt. Das Unternehmen Statkraft beteiligte sich mit einer Spende über 500 Euro. Mit dieser Investition werden sowohl die Bedingungen für die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte als auch die Einsatzmöglichkeiten bei Bränden deutlich verbessert. Der Mannschaftsraum im Feuerwehrgerätehaus bietet nur begrenzte Kapazitäten für Schulungen und Präsentationen. Daher werden Ausbildungs- und Unterrichtseinheiten regelmäßig in der Fahrzeughalle durchgeführt. Die neu beschafften Festzeltgarnituren schaffen hierfür die notwendigen Sitz- und Tischmöglichkeiten und ermöglichen eine deutlich bessere Durchführung von Schulungsmaßnahmen. Darüber hinaus kommen die Garnituren auch bei Einsätzen zum Einsatz. Einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Brandbekämpfung leisten die ebenfalls neu beschafften Hohlstrahlrohre. Diese ermöglichen eine deutlich effektivere Bekämpfung von Flächenbränden sowie von Bränden in Innenräumen. Im Vergleich zu den bisher vorhandenen Mehrzweckstrahlrohren lässt sich die Wassermenge wesentlich präziser dosieren und an die jeweilige Einsatzlage anpassen. Ein weiterer Vorteil der modernen Hohlstrahlrohre ist der erhöhte Schutz für die Einsatzkräfte. Durch die Möglichkeit, einen breit gefächerten Wasserschirm vor dem Körper aufzubauen – im Feuerwehrjargon auch „Mannbrause“ genannt – können sich die Angriffstrupps besser vor Hitze und Flammen schützen. Dies erhöht die Sicherheit der Feuerwehrleute insbesondere bei Innenangriffen erheblich. „Mit der neuen Ausstattung wird die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr weiter gestärkt“, erklärt Ortsbrandmeister Lars Nitschke. „Gleichzeitig verbessern sich die Bedingungen für Ausbildung, Schulung und den sicheren Einsatzdienst zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger“, ergänzt sein Stellvertreter Klaus Wulff. Beide bedanken sich herzlich für die finanziellen Hilfen der beiden Unternehmen.

Ansprechpartnerin

Katrin Tholen
Communication Advisor Statkraft Markets GmbH