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Gas- und Dampfkraftwerke Knapsack I und II

Die Sprinter in der Stromerzeugung

Gas- und Dampfkraftwerke Knapsack I und II in Zahlen

  • 1.310 MW
    Gesamtleistung
  • bis zu 4.500 GWh
    Stromerzeugung pro Jahr
  • 2007 / 2013
    Inbetriebnahme
Reiner Staubach
Mit moderner Instandhaltung sichern wir die Verfügbarkeit unserer Kraftwerke und schaffen die Voraussetzung, flexibel und zuverlässig auf die Anforderungen eines sich wandelnden Stromsystems zu reagieren.
Reiner Staubach
Standortleiter

Exkurs: So arbeiten die Kraftwerke Knapsack I und II

 

Flexible Energie für eine sichere Stromversorgung

Wenn Wind und Sonne nicht ausreichend Strom liefern, sorgen unsere Gaskraftwerke Knapsack I und II für Stabilität im Energiesystem. Dank ihrer hohen Flexibilität können sie innerhalb kurzer Zeit zusätzliche Leistung bereitstellen und so Versorgungssicherheit und Netzstabilität unterstützen.

Doch nicht nur das flexible Hochfahren ist wichtig für ein stabiles Netz, auch die rotierende Massen der Turbinen und Generatoren tragen zur Netzstabilität bei.

Im betriebswarmen Zustand können die beiden Kraftwerke innerhalb von 35 Minuten auf Volllast hochfahren. Dieser Vorgang erfolgt je nach Marktsituation bis zu 200-mal pro Jahr. Auch die Anfahrzeiten nach längeren Stillständen wurden kontinuierlich optimiert. Durch technische Anpassungen und Softwareupdates konnte die Zeit für einen sogenannten Kaltstart von fünf auf weniger als vier Stunden reduziert werden. Dadurch stehen die Anlagen schneller zur Verfügung und arbeiten gleichzeitig effizienter. Ihre Flexibilität macht sie zu den Sprintern in der Stromerzeugung.

Unsere Stromerzeugung ist konform mit dem europäischen Emissionshandelssystem und steht im Einklang mit unserer Verpflichtung zur UN-Strategie "Climate Neutral Now". Die entstehenden Emissionen werden vollständig mit Europäischen Emissionszertifikaten (EUAs) kompensiert.

 

Moderne Instandhaltung sorgt für Effizienz

Die Anforderungen an moderne Kraftwerke verändern sich mit der Energiewende. Während Kraftwerke früher häufig rund um die Uhr in Betrieb waren, müssen sie heute deutlich flexibler arbeiten.

Mehrere Starts pro Tag erhöhen die Belastung vieler Komponenten. Deshalb legen wir besonderen Wert auf vorbeugende Instandhaltung, optimierte Wartungsstrategien und eine vorausschauende Ersatzteilversorgung. So bleibt die hohe Verfügbarkeit der Anlagen erhalten.

 

Den Überblick bewahren in der Leitwarte

In der Leitwarte laufen alle wichtigen Informationen zum
Kraftwerksbetrieb zusammen. Von hier aus werden die Kraftwerke gestartet, gesteuert und wieder abgefahren. Wesentliche Betriebsparameter wie Druck oder Temperatur von Brenngas, Abgas, Kühlwasser oder Dampf, werden überwacht. Bei Abweichungen vom Normalbetrieb oder bei Störungen einzelner Komponenten gehen entsprechende Alarmmeldungen ein. Das Kraftwerkspersonal muss diese Meldungen dann bewerten und von der Leitwarte aus oder vor Ort im Kraftwerk selbst Maßnahmen zur Wiederherstellung des Normalbetriebs einleiten.

  • gas-fired power plant

    Knapsack II gas-fired power plant
    Germany
    Oliver Tjaden

  • Gas tubine

    A gas turbine at Knapsack II gas-fired power plant
    Germany
    Oliver Tjaden

  • Knapsack I

    Knapsack I gas-fired power plant
    Germany
    Statkraft

Erfahren Sie mehr über unsere Aktivitäten in Deutschland

Hier finden Sie Wissenswertes über unsere deutschen Kraftwerke.