Statkraft verkauft Geschäftskundenbereich von Mer Germany
Statkraft ordnet die Eigentümerstruktur seiner E-Mobilitätstochter. Der Geschäftskundenbereich der Mer Germany GmbH soll künftig von der LichtBlick eMobility GmbH übernommen werden. Der Vollzug der Transaktion ist für den 1. Oktober 2026, vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden.
Der Verkauf des deutschen Business-Charging-Geschäfts ist Teil einer strategischen Neuausrichtung. Statkraft, als Mutterkonzern von Mer, hat bereits seit einiger Zeit verschiedene strategische Optionen für die zukünftige Eigentümerstruktur von Mer geprüft.
Die jetzige Transaktion folgt auf die kürzlich angekündigte Zusammenführung von Mer und Eviny Fast Charging zur führenden Schnellladegesellschaft in den nordischen Ländern. Während die Fusion von Mer und Eviny Fast Charging das öffentliche Ladegeschäft umfasst, betrifft die nun angekündigte Vereinbarung mit LichtBlick eMobility das deutsche Business-Charging-Geschäft von Mer. Mit diesen Schritten richtet Statkraft die künftige Eigentümerstruktur des E-Mobility-Portfolios gezielt auf die jeweiligen Marktsegmente aus.
Der betroffene Geschäftsbereich umfasst Lösungen für Flotten-, Depot- und Standortladen sowie den Aufbau und Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur für Dritte. Rund 7.000 Ladepunkte in Deutschland sollen in den Bestand der LichtBlick eMobility GmbH übergehen.
Die Mitarbeitenden des Geschäftsbereichs Mer Germany Business Charging gehen in eine neu gegründete GmbH über, die zu 100 Prozent von der LichtBlick eMobility GmbH übernommen werden soll. Es ist vorgesehen, dass der Standort in München erhalten bleibt.
Kundinnen und Kunden sowie Partner von Mer Germany Business Charging über die Transaktion informiert. Bestehende Verträge, Ansprechpartner und Leistungen unverändert gültig.
Zu finanziellen Details der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.