
Solarpark Limbach-Dorf
Statkraft hatte den Bau eines Solarparks in der Gemeinde Schmelz im Landkreis Saarlouis (Saarland) geplant. Vorgesehen war die Erzeugung von bis zu 92,2 GWh Solarstrom pro Jahr ab 2028. Diese Energiemenge hätte rechnerisch ausgereicht, um über 30.000 Haushalte zu versorgen.
Der Solarpark sollte überwiegend auf sogenannten „benachteiligten Flächen“ mit geringer Bodenqualität errichtet werden. Vorgesehen waren dort rund 30 MW Photovoltaikleistung. Auf angrenzenden Flächen wäre eine Erweiterung um bis zu 50 MW möglich gewesen, sodass eine Gesamtleistung von bis zu 80 MW erreicht worden wäre. Aufgrund der Lage auf einer Berghöhe wäre der Solarpark von den umliegenden Ortschaften aus nicht sichtbar gewesen.

Quelle: Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen (saarland.de)
Warum wird der Solarpark Limbach‑Dorf nicht weiterverfolgt?
Statkraft hat in den vergangenen Monaten sorgfältig geprüft, ob der Solarpark Limbach‑Dorf unter den heutigen Bedingungen sinnvoll umgesetzt werden kann. Dabei geht es nicht nur darum, erneuerbare Energie zu erzeugen, sondern auch darum, Projekte wirtschaftlich und verantwortungsvoll zu planen.
Ein entscheidender Punkt ist dabei der Anschluss an das Stromnetz. Der für das Projekt uns zugewiesene Netzanschlusspunkt liegt weit vom geplanten Standort entfernt. Der notwendige Leitungsbau wäre sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden.
Nach sorgfältiger Abwägung haben wir uns deshalb entschieden, den Solarpark Limbach‑Dorf nicht weiterzuverfolgen. Diese Entscheidung richtet sich nicht gegen Solarenergie in der Region, sondern ergibt sich aus den konkreten Rahmenbedingungen dieses Standorts.
Kontaktmöglichkeiten für Projektinteressierte und Pressevertreter

Nathalie Reiter
Project Manager Wind & Solar

Roman Goodarzi
Pressesprecher