Statkraft beendet Solarpark-Planung in Niederlauken
Düsseldorf/Weilrod, 4.Mai 2026. Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie, verfolgt die Planungen für einen Solarpark mit angeschlossenem Batteriespeicher in Niederlauken nicht weiter. Ausschlaggebend sind die im Sommer 2025 von der Gemeinde Weilrod beschlossenen Vorgaben für Photovoltaik-Freiflächenanlagen, die eine wirtschaftliche Umsetzung des Projekts nicht mehr ermöglichen.
Der Kriterienkatalog begrenzt die maximal zulässige Anlagenfläche auf zehn Hektar. Gleichzeitig erfordert der Netzanschluss weiterhin den Bau eines eigenen Umspannwerks. Die hohen Investitionskosten stehen damit deutlich geringeren Erträgen gegenüber und machen eine Umsetzung wirtschaftlich unmöglich.
„Wir bedauern sehr, dass wir den Solarpark Niederlauken unter diesen Rahmenbedingungen nicht weiterverfolgen können. Wir haben geprüft, ob sich das Projekt innerhalb der kommunalen Vorgaben umsetzen lässt – das ist wirtschaftlich leider nicht möglich“, sagte Projektmanager Dennis Grimm. „Für die konstruktiven Gespräche bedanken wir uns bei der Gemeinde und den beteiligten Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern.“
Statkraft betont, dass es sich um eine standortspezifische Entscheidung handelt. Die Gemeinde Weilrod sowie die betroffenen Flächeneigentümerinnen und -eigentümer wurden bereits informiert.
Die ursprüngliche Planung sah eine Projektfläche von bis zu 43 Hektar vor. Mit einer Maximalleistung von rund 57 MWp hätte der Solarpark mit angeschlossenem Batteriespeicher jährlich bis zu 60 GWh erneuerbare Energie erzeugen können – genug, um mehr als 17.000 Haushalte mit CO2-freiem Grünstrom zu versorgen.
Weitere Informationen zum Projekt: Niederlauken Solarpark und Batteriespeicher
Ansprechpartner

Roman Goodarzi
Pressesprecher