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Statkraft und Wattmanufactur schließen Hybrid-PPA für Solar- und Batteriespeicherprojekt in Rümpel/Schleswig-Holstein

21 Sept., 2026
  • Stromabnahmevertrag über 150 GWh läuft von 2027 bis einschließlich 2033
  • Festpreisvereinbarung für Solarpark und Batteriespeicher sichert Bankenfinanzierung

 

Düsseldorf/Galmsbüll, 21. September 2026 – Statkraft und die Wattmanufactur GmbH & Co. KG haben ein Hybrid-PPA für das Co-Location-Projekt Rümpel (Schleswig-Holstein) vereinbart. Der Stromabnahmevertrag läuft über sieben Jahre und umfasst einen Solarpark mit 20 MW Leistung sowie einen Batteriespeicher mit 10 MW Leistung und 20 MWh Speicherkapazität. Statkraft übernimmt die Vermarktung des Solarstroms, plant und steuert den marktlichen Einsatz des Batteriespeichers und optimiert die Erlöse beider Anlagen als Gesamtsystem. Das Besondere dabei: Statkraft nimmt den Strom aus der Solaranlage und dem Batteriespeicher gemeinsam zum Festpreis ab, übernimmt die Vermarktungsrisiken und sichert damit die Finanzierungsfähigkeit des Gesamtprojektes. 

Der Solarpark Rümpel befindet sich derzeit im Bau und soll bis November dieses Jahres in Betrieb gehen. Der Batteriespeicher soll ebenfalls noch 2026 in Betrieb genommen werden. Der Vertrag läuft von 2027 bis 2033 und umfasst ein Vermarktungsvolumen von insgesamt rund 150 Gigawattstunden.

 

Solarstrom und Speicher gemeinsam vermarktet

Im Rahmen des Hybrid-PPA übernimmt Statkraft die integrierte Vermarktung und
Optimierung der Solaranlage und des Batteriespeichers als Gesamtsystem. Hierdurch werden höhere Erlöse als bei der getrennten Vermarktung von Solarstrom und Speicher möglich. Diese Mehrerlöse gibt Statkraft in Form eines höheren Festpreises pro Megawattstunde an den Anlagenbetreiber weiter. Darüber hinaus schützt das Modell vor den Auswirkungen negativer Strompreise: Auch in Stunden mit negativen Marktpreisen wird der erzeugte Solarstrom zum Festpreis vergütet.

Vermarktungsmodell für die nächste Generation von Erneuerbaren-Projekten

Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien im Energiemix werden Flexibilität und intelligente Vermarktungskonzepte wichtiger – vor allem, da die Finanzierung von neuen Erneuerbaren-Projekten aufgrund sinkender Marktwerte und geringerer Zuschlagswerte im EEG herausfordernder wird. Hybrid-PPAs ermöglichen es, Erzeugung und Flexibilität gemeinsam zu monetarisieren. Dadurch entstehen zusätzliche Erlösquellen, die sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch die Finanzierbarkeit neuer Projekte verbessern können. Dies gilt auch für Anlagen, die nur teilweise oder gar nicht EEG-gefördert sind.

„Mit Hybrid-PPAs verbinden wir Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen mit der Flexibilität moderner Speicherlösungen“, sagt Klaas Bauermann, Head of New Business bei Statkraft. „So schaffen wir Vermarktungsmodelle, die den  Anforderungen eines zunehmend volatilen Energiesystems gerecht werden und Betreibern Finanzierungs- und langfristige Planungssicherheit bieten. Das macht Hybrid-PPAs zu einem wichtigen Baustein für die Finanzierung der nächsten Generation von Erneuerbaren-Projekten.“

René Nissen, Geschäftsführer der Wattmanufactur, sagt: „Die Kombination aus Solarstrom und Speicher ist für uns ein zentraler Baustein der zukünftigen Energieversorgung. Mit dem Hybrid-PPA für Rümpel haben wir gemeinsam mit Statkraft einen wichtigen Schritt gemacht, um Erzeugung und Speicherung von erneuerbarem Strom auch wirtschaftlich und vermarktungsseitig zusammenzudenken.“  

 

Über Wattmanufactur

Die Wattmanufactur ist als Teil der Osterhof-Gruppe ein bundesweit renommierter Projektentwickler, EPC-Dienstleister (Engineering, Procurement, Construction) sowie technischer Betriebsführer. Innerhalb der Organisation plant, errichtet und betreibt ein rund 90-köpfiges Team Energieprojekte aus den Bereichen Sonne, Wind und Speicher. Bei der mehrwertorientierten ökologischen Flächennutzung gehört die Wattmanufactur zu den Vorreitern in der deutschen Solarbranche.

Ansprechpartner

Porträt von Roman Goodarzi

Roman Goodarzi

Pressesprecher