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Zukunftstag im Biomassekraftwerk Emden: Technik erleben, Experimente durchführen, Fragen stellen

24 Apr., 2026

Emden, 24.04.2026 - Beim diesjährigen Zukunftstag öffnete das Biomassekraftwerk Emden zum wiederholten Male seine Tore für Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt stand das Kennenlernen technischer Zusammenhänge und beruflicher Perspektiven in der Energiebranche.

Praxiseinblicke in Labor und Elektrowerkstatt 

Praxis kommt beim Zukunftstag nie zu kurz: Zunächst ging es für die vier Kinder ins Labor. Gemeinsam mit Chemielaborantin Andrea Gravemann untersuchten sie von zu Hause mitgebrachtes Leitungswasser.  Trinkwasser ist eines der strengst überwachtesten Lebensmittel, unterscheidet sich jedoch nach Wohnort. 

Das zeigte sich auch bei den Proben der Kinder. Im Trinkwasser fanden sich verschiedene Stoffe: Nitrat und Chlorid kommen meist durch menschliche Düngung, Abwasser oder Streusalz ins Wasser. Besonders die Nitratwerte dürfen nicht zu hoch sein, da Trinkwasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet wird.   

Wasserhärte und der pH-Wert hängen vor allem davon ab, durch welche Böden und Gesteine das Wasser fließt. Hartes Wasser führt zu mehr Kalkablagerungen und beeinflusst beispielsweise den Waschmittelbedarf. 

Im Labor lernten die Kinder, wie solche Stoffe sichtbar gemacht werden können und warum die genaue Analyse von Leitungswasser wichtig ist – für die Qualität des Trinkwassers genauso wie für industrielle Prozesse. Zusätzlich gab es spannende Experimente, die die Vielfalt der Chemie zeigten.  

In der Elektrowerkstatt erhielten die Teilnehmenden von Elektriker Thomas Jelten zunächst grundlegende Einblicke in das Thema Strom. Anschließend bauten sie eine kleine Solarlampe zusammen und lernten dafür, wie man Kabel selber anlötet.  

 

Wir wird aus Biomasse Strom? 

Nach einer stärkenden Mittagspause ging es für die Kinder zu einem Rundgang durch das Biomassekraftwerk. Die Teilnehmenden lernten, wie im Biomasseheizkraftwerk Strom und Wärme aus Altholz erzeugt werden und welche Rolle der Standort für die regionale Energieversorgung spielt. Mitarbeitende erklärten die technischen Abläufe, stellten Ausbildungs- und Berufsbilder vor und beantworteten Fragen zum Arbeitsalltag im Kraftwerk. 

„Es ist uns wichtig, jungen Menschen früh zu zeigen, wie Energie entsteht und welche Rolle erneuerbare Energien für unsere Zukunft spielen“, sagt Michael von Seth, Standortleiter des Biomassekraftwerks Emden. „Der Zukunftstag bietet die Gelegenheit, Technik greifbar zu machen und Interesse für technische Berufe zu wecken.“ 

 

Über das Biomassekraftwerk Emden  

Das Biomassekraftwerk Emden ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Stadt. Es erzeugt erneuerbaren Strom für rund 40.000 Haushalte und liefert zusätzlich Fernwärme für industrielle Abnehmer. Gleichzeitig engagiert sich Statkraft am Standort in Ausbildung und Nachwuchsförderung und möchte junge Menschen früh für technische Berufe und die Energiewende begeistern. In Emden bildet Statkraft gemeinsam mit drei weiteren Unternehmen aus der Energiebranche derzeit über die Initiative Into Green Future Menschen zum Elektroniker für Betriebstechnik aus.   

 

Der elfjährige Nikki untersucht das Trinkwasser im Chemielabor.
Der elfjährige Nikki untersucht das Trinkwasser im Chemielabor. 
Die teilnehmenden Kinder im Chemielabor v.L.n.R: Hilko (12 Jahre), Nikki und Elex (beide 11 Jahre), und Laura (13 Jahre).
Die teilnehmenden Kinder im Chemielabor v.L.n.RHilko (12 Jahre), Nikki und Elex (beide 11 Jahre)und Laura (13 Jahre) 
Die selbst hergestellte Solarlampe aus der Elektrowerkstatt.
Die selbst hergestellte Solarlampe aus der Elektrowerkstatt.  

 

Ansprechpartnerin

Katrin Tholen

Katrin Tholen

Communication Advisor Statkraft Markets GmbH