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Fischschutz

Statkraft schützt die Biodiversität. So stellen wir beispielsweise an deutschen Laufwasserkraftwerken einen aalschonenden Betrieb sicher und sind der größte Betreiber von Aufzuchtanlagen für Wildfische in Norwegen.

In Deutschland benötigen insbesondere Aale einen speziellen Schutz. Denn Aale sind Wanderfische. Sie wandern – in der Regel während der Nachtstunden in den Monaten September bis Februar – über Europas Flüsse in Richtung Küste und passieren dabei auch unsere Laufwasserkraftwerke.

Wir überwachen diese Migration der Aale mit Spezialgeräten, sogenannten Migromaten. Sobald sich die Aale auf ihren Weg zum Meer machen, stellen wir unsere Kraftwerke auf einen aalschonenden Betrieb um. Dadurch wird die Passierbarkeit erhöht und der Aal wird mit einer hohen Überlebenschance durch das Kraftwerk geführt. Dadurch erhöht sich die Überlebensrate der abwandernden Aale, ohne in ihr natürliches Wanderverhalten einzugreifen.

Fischzuchtanlagen

Wo eine natürliche Vermehrung von Fischen nicht möglich ist, setzt Statkraft Fische aus seinen sechs Zuchtbetrieben in das Gewässer ein.

Wir sind der größte Betreiber von Aufzuchtanlagen für Wildfische in Norwegen. Gemeinsam mit der norwegischen Umweltbehörde verwalten wir eine Genbank in Bjerka in Nordnorwegen, um das wertvolle genetische Material von fünf verschiedenen Wildlachsarten aus 188 verschiedenen Quellen zu bewahren. Für die Flussbecken von Surna, Suldalslågen, Ulla und Skien gibt es Vereinbarungen mit den örtlichen Fischereiverbänden, laichbereite, ausgewachsene Lachse zu fangen. So können wir unsere Zuchtstationen mit ihrem Rogen und ihrer Milch wieder auffüllen.