Großes Interesse am Windpark Fürstenau Kranenpohl
Düsseldorf/Fürstenau, 08. Januar 2026. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Fürstenau nahmen an der ersten öffentlichen Informationsveranstaltung zum geplanten „Windpark Fürstenau Kranenpohl“ teil. Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien, stellte den aktuellen Planungsstand vor, beantwortete Fragen und bot Gelegenheit zum direkten Austausch.
An mehreren Infoständen informierten sich die Teilnehmenden über Projektdetails. Viele nutzten die Chance, direkt mit den Fachleuten von Statkraft zu sprechen, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.
Inbetriebnahme im Jahr 2030 vorgesehen
Voraussetzung für den Bau des Windparks ist die Anpassung des Flächennutzungsplans durch die Samtgemeinde in einem rund 87 Hektar umfassenden Bereich. Diese ist im Landesraumordnungsprogramm als nicht erhaltenswerter Wald ausgewiesen und eignet sich damit grundsätzlich für Windenergie. Ende November hat die Samtgemeinde den Aufstellungsbeschluss gefasst und den Prozess zur Änderung des Flächennutzungsplans gestartet. Die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung soll bis zum 23. Januar abgeschlossen sein.
Statkraft plant den Windpark mit bis zu elf Anlagen. Die Inbetriebnahme ist für 2030 vorgesehen. Mit einer Leistung von jeweils rund 7,2 Megawatt können die Anlagen Strom für bis zu 55.000 Haushalte erzeugen und jährlich rund 145.000 Tonnen CO₂ einsparen.
Kommunale Beteiligung und Wertschöpfung vor Ort
Statkraft verpflichtet sich gemäß dem Niedersächsischen Windenergie- und Photovoltaikanlagenbeteiligungsgesetzes, eine sogenannte Akzeptanzabgabe von 0,2 Cent pro eingespeister Kilowattstunde an die betroffenen Gemeinden oder Landkreise zu zahlen. Damit könnten die beteiligten Gemeinden mit Einnahmen von rund 40.000 Euro pro Windenergieanlage rechnen.
Zusätzlich bietet Statkraft auf Grundlage des Gesetzes eine weitere finanzielle Beteiligung in Höhe von 0,1 Cent pro Kilowattstunde an – entweder für die Gemeinden oder für Bürgerinnen und Bürger. Angesichts der vielfältigen Umsetzungsmöglichkeiten wird Statkraft die konkrete Ausgestaltung im weiteren Projektverlauf gemeinsam mit den Kommunen festlegen.
„Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Planungsphase. Wir stehen deshalb im engen Austausch mit der Samtgemeinde, den beteiligten Gemeinden und den Eigentümern, um Fragen frühzeitig zu klären“, erklärt Projektmanagerin Desirée Salminkeit.
Statkraft bedankt sich für das große Interesse und die konstruktiven Beiträge. Auch künftig wird das Unternehmen die Öffentlichkeit frühzeitig und transparent über die nächsten Planungsschritte informieren.
Weitere Informationen zum Projekt: Windpark Fürstenau-Kranenpohl
Ansprechpartner

Roman Goodarzi
Pressesprecher