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Wasserstoffmarkthochlauf benötigt schnelle Klarheit über Finanzierung

30 Nov., 2023

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 15. November 2023 zur Verwendung der für den Klima- und Transformationsfonds vorgesehenen Mittel droht den Wasserstoffmarkthochlauf zu verlangsamen.

Das betrifft auch die Wasserstoffvorhaben von Statkraft: Europaweit plant das Unternehmen bis 2030 2.000 MW Elektrolysekapazität zur Herstellung hochwertigen, grünen Wasserstoffs aufbauen, davon allein in Deutschland bis zu 400 MW. Der Kraftwerksstandort in Emden steht in den Startlöchern. Dort plant Statkraft über 200 MW Elektrolysekapazität aufzubauen, beginnend mit einem 10-MW-Elektrolyseur, um den Verkehrssektor in der Region auf grüne Füße zu stellen. Für dieses Projekt hat Statkraft einen Förderantrag nach dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gestellt. 
 
In den letzten Wochen ging es richtig voran in Deutschland: Mit den zahlreichen Änderungsentwürfen am Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde Klarheit über wichtige offene Fragen zum Wasserstoffkernnetz geschaffen. Nun droht ein gewaltiger Stillstand, weil unklar ist, welche Förderprogramme fortbestehen werden – offen ist auch, wann darüber Sicherheit herrschen wird.  
Diese Unsicherheit zieht sich durch alle Bereiche der sich entwickelnden Wasserstoff-Wertschöpfungskette: Neben Unklarheit über zahlreiche Programme zur Förderung der Wasserstofferzeugung für den Verkehrsbereich sind vermutlich auch die Important Projects of Common European Interest betroffen. Weiterhin ist die Finanzierung der Klimaschutzverträge nicht geklärt – und damit eine relevante Förderung der Abnehmerseite.  
Ohne Förderprogramme ist grüner Wasserstoff zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht wirtschaftlich. Eine längere Hängepartie gefährdet aus unserer Sicht den Erfolg des Wasserstoffmarkthochlaufes und damit die Einhaltung der deutschen Klimaziele.  
 
Daher hat Statkraft die dringende Bitte an die Bundesregierung gerichtet, schnell Klarheit über die Finanzierung der Wasserstoffförderprogramme herzustellen. 

Ihre Ansprechpartnerin

Porträt von Judith Tranninger
Judith Tranninger
Leiterin Kommunikation und Marketing